Mehr Zeit fürs Check-in nötig

Mit Müh und Not hat die EU abwenden können, dass auf Transatlantik-Flügen in die USA keine mittelgroßen elektronischen Geräte mehr mit in die Kabine genommen werden dürfen. Doch das hat seinen Preis, denn die Sicherheitsüberprüfungen beim Abflug werden deutlich ausgeweitet.
Lufthansa-Passagiere bekommen das von Mittwoch, 19. Juli, an zu spüren. Dann erhöhen sich die Check-in-Annahmeschlusszeiten für Interkont-Dienste auf den Flügen ab Frankfurt, München und Düsseldorf. Für Gäste der First und Business Class sind es fortan 40 Minuten, für Gäste der Premium Economy und Economy Class 60 Minuten vor Abflug.
Doch die Neuregelung gilt keinesfalls nur für Fernflüge in die USA, sondern für sämtliche Langstrecken-Dienste der Lufthansa. Offiziell werden dafür „infrastrukturelle Gründe“ seitens der Fluggesellschaft angeführt. An Flughäfen abseits von Frankfurt, München und Düsseldorf klappt es allerdings erheblich besser. An den Heimatflughäfen der zur Lufthansa Group gehörenden Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und Swiss werden die Annahmeschlusszeiten nicht herauf gesetzt. Allerdings empfiehlt die Swiss ihren Passagieren, die ab Zürich in die USA fliegen wollen, bereits drei Stunden vor Abflug an den Flughafen zu kommen. (LS)

Aus der Travel Talk vom 19.07.17

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